Nov 07

GEMEINWOHLPIONIERE – Vorwort von Peter Spiegel

Vorwort zum Gemeinwohlbericht des GOOD GROWTH INSTITUTs

Wie sollen Unternehmen ihren Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit über ihre Leistungen im Sinne eines verantwortungsvollen Akteurs für eine sozial und ökologisch nachhaltige Welt berichten? Diese Frage war lange Zeit ganz auf Freiwilligkeit gestellt. Doch die öffentliche Erwartungshaltung bewegt sich immer weiter zu mehr Verbindlichkeit, mehr Klarheit und mehr umfassender Qualität solcher Berichte.

Der unbestritten weitreichendste Ansatz ist jener der Gemeinwohl-Bilanz (https://www.ecogood.org/de/gemeinwohl-bilanz). Diese wurde von dem österreichischen Vordenker Christian Felber und seiner Initiative für eine Gemeinwohl-Ökonomie konzipiert und permanent weiterentwickelt. Noch ist diese Form des Berichtswesens weitgehend unbekannt, doch der Kreis der Pioniere und Förderer in diesem Bereich wächst: Inzwischen legen mehr als 400 Unternehmen eine solche Gemeinwohl-Bilanz vor und viele Weitere haben den darauf vorbereitenden Schritt eines Gemeinwohl-Berichts getan.

Da das Good Growth Institut von Anfang an eine zukunftsweisende Verbindung von erfolgreicher und zugleich verantwortungsvoller Anlage anstrebte, ist es nur konsequent, das Berichtswesen auf das Gemeinwohl auszurichten: Lesen Sie nachfolgend also deren ersten Gemeinwohl-Bericht!

 

Zukunft beginnt immer mit Pionieren. Ich freue mich sehr, dass das Good Growth Institut wieder mit einem weiteren wertvollen Schritt im Kreise der Pioniere dabei ist!

 

Lesen Sie hier den vollständigen Gemeinwohlbericht des GOOD GROWTH INSTITUTs.

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Jul 09

ETFs: Pantoffelinvestment oder Brandbeschleuniger?

Wer einschlägige Geldanlagemagazine studierte kam an ETFs nicht vorbei

Wer in den letzten Jahren die einschlägigen Geldanlagemagazine studierte oder den Tests und Aussagen der Verbraucherschützer folgte, kam an den Begriffen „ETF“ oder „Passivinvestment“ nicht mehr vorbei.

Die Exchange-Traded Funds (kurz ETFs) investieren wie klassische Fonds in einen Korb von Wertpapieren, beispielsweise Aktien. Dabei verzichten ETFs auf ein teures, aktives Management, da sie einen fest definierten Index, z.B. den DAX einfach nur als Anlage nachbilden. Während klassische Investmentfonds die Wertpapiere und Unternehmen in die investiert wird, analysieren und aktiv auswählen, bilden die ETFs einfach den gesamten Index nach und werden daher auch als passives Investment bezeichnet.

Da aktive Manager häufig auch Fehlentscheidungen treffen und dennoch höhere Kosten verursachen, sind Verbraucherschützer, Fachpresse und natürlich auch die herausgebenden Banken voll des Lobes über die billigen ETFs. So gab die Stiftung Warentest unter der Bezeichnung „Pantoffel Portfolio“ schon vor Jahren die Devise an die Anleger aus, zukünftig ihr liquides Anlagevermögen in ETFs zu investieren.

Nur sehr selten werden die Risiken von ETFs in der Presse diskutiert, doch in letzter Zeit mehren sich auch kritische Stimmen. Gleich mehrere Aspekte sorgen bei der Bankenaufsicht und Fachleuten für Bauchschmerzen:

  1. Marktrisiken werden nicht gedämpft:
    Vor allem ETFs auf Aktienindizes sind anfälliger für Marktschwankungen als die aktiv verwalteten Fonds, die durch die Berücksichtigung von nachhaltigen Anlagekriterien, höhere Kassebestände oder Umschichtungen die Risiken dämpfen können. Dies kann gerade bei Privatanlegern schneller dazu führen, dass diese ausgerechnet in einer Krisenphase den Ausstieg suchen und damit hohe Verluste machen.
  2. Handelsrisiken:
    Im Sommer 2015 führte ein Minicrash im amerikanischen Dow Jones Index zu einer Flut von Verkaufsaufträgen von ETFs, die massive Kursverzerrungen innerhalb weniger Handelsminuten verursachten. Gerade dann, wenn es abwärts geht an den Märkten können also ETFs zu Verkaufslawinen führen, denen keine Käufer mehr gegenüberstehen. Damit sind die Verkäufer in der Krise dann gleich doppelt bestraft.
  3. Undurchsichtige Fondskonstruktionen:
    Um Kosten zu sparen, wird die Industrie immer kreativer bei der Frage, wie man aus den Anlagen in den ETFs noch Zusatzerträge erzielen kann. Obwohl die Anlagen des Fonds eigentlich Sondervermögen sind und damit vor dem Konkurs der Fondsgesellschaft geschützt sind: Wenn z.B. die Wertpapiere an Dritte verliehen werden oder die Partizipation am Index teilweise durch Forderungskonstruktionen gegenüber Dritten abgebildet werden, dann führt das zu immer mehr Intransparenz, die bei extremen Systemkrisen dann doch auch zu substanziellen Ausfällen bei den ETFs führen kann. Schon jetzt sind diese Konstruktionen auch für Experten nicht mehr nachvollziehbar. Wer die Kreativität der Zertifikatebranche vor der Finanzkrise 2008 noch vor Augen hat, muss befürchten, dass die boomende ETF Branche auch nicht davor zurückschreckt, für ein paar Basispunkte mehr Ertrag die Sicherheit der ETFs zu untergraben.
  4. Risiken für das Finanzsystem:
    Die früheren Generationen wissen das noch: Über eine Brücke marschieren die Soldaten nie im Gleichschritt – die Schwingungen von einer Hundertschaft im Gleichschritt können eine massive Brücke zum Einsturz bringen. Auch die boomenden ETFs bringen immer mehr Anleger in den Gleichschritt. Wenn nun an schwarzen Tagen die ETF Anleger nervös werden, und in hoher Zahl gleichzeitig auf den Verkaufsknopf drücken, erfährt die synthetische Konstruktion hinter den ETFs (getragen von den ohnehin schwankenden Banken) eine nie erfahrene Belastung.

Die Gleichschaltung aller Anleger steigt nicht nur mit zunehmender Beliebtheit der ETFs. Immer mehr Computersysteme auch Robo-Advisor genannt, werben um die Gunst der unkundigen Anleger. Auch hier wird mit niedrigen Gebühren geworben und gerade die jüngeren Generationen lassen sich von dieser modernen Art des Investierens begeistern. Doch den Allgorithmen der Computer zu vertrauen, könnte eben gerade im Crash fatal sein, wenn dann auch hier alle Systeme zugleich auf „Verkauf“ setzen – egal zu welchem Preis.
Die Kosteneinsparungen der ETFs werden teuer bezahlt, mit einem substanziellen Risikopotenzial, das gerade in Finanzkrisen wie ein Brandbeschleuniger wirken kann. Kundige Anleger oder Vermögensverwalter können ETFs als taktisches Instrument durchaus sinnvoll nutzen. Vor allem langfristige Sparer, die ein bequemes Pantoffelinvestment suchten, könnte die nächste Krise allerdings unsanft aus den Latschen holen.

 

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Jan 09

Mehr als nur Durchschnitt: Bilanz der Strategiedepots Verantwortung im Jahr 2017

Rd. 1,7% Rendite erwirtschafteten die deutschen Anleger in 2017 gem. der aktuellsten Studie der DZ Bank. Dabei waren rd. 40% der deutschen Gelder weiterhin in Bargeld und Bankeinlagen gehortet.

Die vom GOOD GROWTH INSTITUT gemeinsam mit der Reuss Private Deutschland AG verwalteten Strategie Depots Verantwortung schnitten im Vergleich dazu wie folgt ab:

 

2017 Gesamt seit Auflage
Modellportfolio Rendite Rendite nach allen Kosten* Rendite Rendite nach allen Kosten Auflage am
Safe Depot Verantwortung 3,2% 2,1% 4,1% 2,0% 01.02.2016
Solid Depot Verantwortung 4,6% 3,0% 7,9% 5,0% 01.03.2016
Dynamik Depot Verantwortung 7,9% 5,8% 20,1% 15,7% 01.04.2016
*) Kostenkalkulation basierend auf unserem Konditionstableau für ein Depot von 100.000 Euro, Rückerstattung Bestandsvergütung geschätzt

 

Die Übersicht zeigt nicht nur, dass die ausgewogene Berücksichtigung von nachhaltigen Kriterien nicht im Gegensatz zu einer vernünftigen Rendite steht. Diese Tabelle zeigt auch, dass in der aktuellen Niedrigzinsphase die Reduzierung von Risiko einen extrem hohen Preis hat. So ist die Rendite des Dynamik Depots seit Auflage fast drei mal so hoch wie bei dem Solid Depot obwohl die Aktienquote letztlich nur ca. 30% höher war.

Da das Ende der globalen Niedrigzinsphase nicht absehbar ist, liegt ein wesentlicher Teil guter Anlageberatung für Privatkunden gerade darin, die persönlichen Finanzen sorgfältig zu planen, um die Anlagehorizonte und die Risikotragfähigkeit der KundInnen sorgfältig zu ermitteln.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Überprüfung Ihrer Anlagen im Hinblick auf Ihre persönliche Risikotragfähigkeit wünschen.

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Jan 09

Nachhaltige Geldanlagen kommen auch global voran!

Nachhaltige Geldanlagen gewinnen auch weltweit zunehmend an Bedeutung!

Wie der dritte Bericht der Global Sustainable Investment Alliance (GSIA) belegt, gewinnen nachhaltige Geldanlagen auch weltweit zunehmend an Bedeutung. Gegenüber dem ersten Bericht aus dem Jahr 2014 sind Investments unter nachhaltigen Aspekten um rd. 25% gewachsen. Mithin wird mehr als jeder 4. Dollar weltweit nicht mehr nur unter rein finanziellen Kriterien investiert.

Die nachstehende Graphik zeigt, wie stark die nachhaltigen Geldanlagen in den einzelnen Regionen vertreten sind.

 

Details zu diesem Bericht finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.gsi-alliance.org/wp-content/uploads/2017/03/GSIR_Review2016.F.pdf

Ermutigend ist an dem Bericht vor allem, dass die institutionellen Anleger die wesentlichen Treiber für das Wachstum sind und z.B. in Europa bei weitem noch nicht alle Pensionsfonds, kirchliche oder staatliche Investoren nachhaltige Aspekte berücksichtigen.

Auch wenn die Zahlen zunächst beeindrucken, dürfen wir unsere Augen nicht davor verschließen, dass der Einfluss der nachhaltig orientierten Anleger auf die jeweiligen Unternehmen noch sehr gering ist. Angesichts der vielfältigen ökologischen und sozialen Herausforderungen der Menschheit können wir nur hoffen, dass durch weiteres quantitatives und auch qualitatives Wachstum der Hebel der verantwortungsbewussten Investoren immer größer wird.

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Jan 05

Exklusiver Börsenausblick Januar 2018: Zinneckers Gedanken

Börsen in New York, London und Tokyo verzeichneten Rekordstände.


Fz quer

RÜCKBLICK

Die Renten- und die Währungsmärkte lagen im abgelaufenen Monat trotz der erneuten US Zinsanhebung stabil, während die Börsen in New York, London und Tokyo neue Höchst- bzw. Rekordstände verzeichnet haben. Die neuerlich angehobenen globalen Wachstumsprognosen und die lang ersehnte und noch vor Weihnachten verabschiedete US Steuerreform waren im Wesentlichen der Anlass. Davon konnten auch zahlreiche asiatische Aktienmärkte mit neuen Allzeithochs profitieren, während die EU Börsen trotz der guten Wirtschafts- und Unternehmensdaten zum Jahresausgang weiter vor sich hin dümpelten und bis heute ihre Indexhöchststände aus dem Jahr 2015 nicht nachhaltig überwinden konnten. Negativzinsen, der steigende Euro, Rendite stärkere Direktinvestitionen und nicht zuletzt die Unfähigkeit der deutschen Parteien eine neue funktionsfähige und innovative Regierung zu bilden, mögen die Gründe dafür sein.

Blickt man auf das vergangene Jahr, so hat die Weltwirtschaft trotz vieler Störfaktoren seitens der Politik mit +3.6% viel besser abgeschnitten, als es alle Jahresprognosen vorausgesagt hatten. Das gilt für die Einschätzung der globalen Preisentwicklung und des US Dollar ebenso. Die Erwartung der weiteren Befestigung des Dollars hatte Ende 2016 ein jähes Ende gefunden und hat seitdem gemessen an dem US Dollar-Index um ca. 10% abgewertet. Die seitens der Zentralbanken erhoffte Belebung der Inflation ist bisher ebenfalls nicht eingetreten. Der stetig steigende Arbeitskräftemangel hat mit Hilfe der vordringenden Digitalisierung und dem Internet neuartige Produktions- und Logistikverfahren in einem bisher nicht bekannten Ausmaß zum Einsatz gebracht. Sie haben nicht nur dazu beigetragen, dass trotz gestiegener Rohstoffpreise und Lohnkosten die Inflationsentwicklung unterdrückt worden ist, sondern dass auch die Arbeitsproduktivität und die Gewinndynamik der Unternehmen wesentlich gesteigert werden konnte. Alle diese Faktoren haben dazu geführt, dass 2017 ein überraschend gutes Aktienjahr geworden ist.

Vor allem die US Aktienbörsen haben trotz der politischen Unsicherheit unter Präsident Trump, steigender US Zinsen und erreichter Vollbeschäftigung mit absoluten Indexhöchstständen und mit Zuwächsen zwischen 32% (NASDAQ 100), 25% (DJ Index) und 20% (S+P500) überrascht. Diese Entwicklung ist der Tatsache geschuldet, dass auf der Basis des S+P500 neben der positiven Gewinnentwicklung von ca. 11% für 2017 das Kursgewinnverhältnis auf Grund der weiteren Risikobereitschaft der Anleger sich nochmals um 9% erhöht hat. Von dem globalen Konjunkturaufschwung haben auch die asiatischen Wachstumsmärkte und die Börsen der Schwellenländer in besonderer Weise im abgelaufenen Jahr profitiert. Demgegenüber hat der deutsche Aktienmarkt trotz Gewinnplus von 13% wegen der KGV-Kontraktion von 3% nur 10% zugelegt. Eine KGV Kontraktion haben auch die Börsen in London und Tokyo im abgelaufenen Jahr erfahren.

AUSBLICK

Die globale Wirtschaft sollte im kommenden Jahr wiederum einen Zuwachs von 3.6%+ verzeichnen. Davon würden weiterhin auch die USA mit einem geschätzten BIP-Wachstum von 2.6% nach 2.3% profitieren, Seitens der OECD sind zwar im November die Wachstumsraten für die EU und für Deutschland als Zugpferd für 2018 angehoben worden, aber sie hinken doch dem Rest wesentlich hinterher. Die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt. Die EU in ihrer Gesamtheit kommt seit 2008 strukturell und ökonomisch nicht mehr richtig in die Gänge. Während die Gemeinschaft sich politisch in den antiquierten auf Sozialausgleich ausgerichteten Wirtschafts- und Gesellschaftsmodellen des letzten Jahrhunderts verzettelt, entstehen in Asien neue Wirtschaftsimperien. Dort liegt Europas ökonomische Zukunft, Russland eingeschlossen. Es zeigt sich immer dringlicher, dass jetzt der politische Zusammenschluss der EU-Mitglieder zu einem Staatenbund kommen müsste, um die Zukunft zu meistern. Stattdessen glauben viele ihr eigenes Süppchen kochen zu müssen, Deutschland steht ohne eine zukunftsorientierte Regierung da, und mit den Wahlen in Italien Anfang März steht das nächste Debakel ins europäische Haus.

KAPITALMARKTAUSSICHTEN

Ungeachtet der verschiedensten weltweiten politischen Hindernissen und der ungelösten Probleme sollten sich die globale Wirtschaft und deren Kapitalmärkte wie schon seit längerer Zeit auch in 2018 davon weitest gehend lösen können. So sollten die Anleger davon ausgehen, dass das positive geldpolitische und inflationsarme Umfeld bis auf weiteres Bestand haben wird und dass die Unternehmen auch weiterhin steigende Gewinne erwirtschaften und den Anlegern höhere Dividenden bescheren werden. Das sollte nach der verabschiedeten Steuerreform vor allem für US amerikanische Unternehmen aber auch für Töchter ausländischer Gesellschaften gelten. So wird erwartet, dass hier einschließlich des Einmaleffekts die Gewinne in 2018 nochmals zweistellig um ca. 15% ansteigen. Trotz der schwächeren Wachstumszuwächse in Europa wird auch in Deutschland und der EU wieder mit einem neuerlichen Gewinnanstieg von ca. 10% gerechnet.

So stellt sich die Frage, ob die Aktienbörsen in 2018 nochmals wie in 2017 ähnlich erfolgreich verlaufen werden? Was könnte das Bild über das Jahr hinweg ändern? Sicher ist, dass sich die Industriestaaten in der Spätphase eines global synchronen Wirtschaftsaufschwungs befinden. Der Mangel und die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften sollten stärkere Lohnerhöhungen mit sich bringen. Das gilt vor allem für die Investitions- und Ausrüstungsgüterindustrien, die die steigende Nachfrage nach privaten und staatlichen Erweiterungs- und Infrastrukturinvestitionen werden befriedigen müssen. In dieses Bild passt auch der überraschende Nachfrageanstieg nach Energie. Sollten allerdings – entgegen den Erfahrungen aus 2017- die von den Zentralbanken gesteckten Inflationsziele in diesem Jahr überstiegen werden, müssten diese ihre bisherige Zins- und Geldpolitik im Grundsatz überdenken, was zwangsläufig im späteren Jahresverlauf dann auch in Europa zu steigenden Zinsen und zu Verlusten in Rentenanlagen führen müsste.

Bei dieser Konstellation wird eine Ausweitung der Kursgewinnverhältnisse wie 2017 unwahrscheinlich. Die zukünftigen Aktienkurs- und Indexpotentiale stünden dann nur noch in enger Abhängigkeit der zukünftigen Richtung der Gewinnentwicklung der Unternehmen. Für den Anleger sollten aktiv gemanagte Investmentstrategien dann erfolgversprechender als passive Anlageformen wie Aktienindexfonds sein.

 

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