Jul 09

ETFs: Pantoffelinvestment oder Brandbeschleuniger?

Wer einschlägige Geldanlagemagazine studierte kam an ETFs nicht vorbei

Wer in den letzten Jahren die einschlägigen Geldanlagemagazine studierte oder den Tests und Aussagen der Verbraucherschützer folgte, kam an den Begriffen „ETF“ oder „Passivinvestment“ nicht mehr vorbei.

Die Exchange-Traded Funds (kurz ETFs) investieren wie klassische Fonds in einen Korb von Wertpapieren, beispielsweise Aktien. Dabei verzichten ETFs auf ein teures, aktives Management, da sie einen fest definierten Index, z.B. den DAX einfach nur als Anlage nachbilden. Während klassische Investmentfonds die Wertpapiere und Unternehmen in die investiert wird, analysieren und aktiv auswählen, bilden die ETFs einfach den gesamten Index nach und werden daher auch als passives Investment bezeichnet.

Da aktive Manager häufig auch Fehlentscheidungen treffen und dennoch höhere Kosten verursachen, sind Verbraucherschützer, Fachpresse und natürlich auch die herausgebenden Banken voll des Lobes über die billigen ETFs. So gab die Stiftung Warentest unter der Bezeichnung „Pantoffel Portfolio“ schon vor Jahren die Devise an die Anleger aus, zukünftig ihr liquides Anlagevermögen in ETFs zu investieren.

Nur sehr selten werden die Risiken von ETFs in der Presse diskutiert, doch in letzter Zeit mehren sich auch kritische Stimmen. Gleich mehrere Aspekte sorgen bei der Bankenaufsicht und Fachleuten für Bauchschmerzen:

  1. Marktrisiken werden nicht gedämpft:
    Vor allem ETFs auf Aktienindizes sind anfälliger für Marktschwankungen als die aktiv verwalteten Fonds, die durch die Berücksichtigung von nachhaltigen Anlagekriterien, höhere Kassebestände oder Umschichtungen die Risiken dämpfen können. Dies kann gerade bei Privatanlegern schneller dazu führen, dass diese ausgerechnet in einer Krisenphase den Ausstieg suchen und damit hohe Verluste machen.
  2. Handelsrisiken:
    Im Sommer 2015 führte ein Minicrash im amerikanischen Dow Jones Index zu einer Flut von Verkaufsaufträgen von ETFs, die massive Kursverzerrungen innerhalb weniger Handelsminuten verursachten. Gerade dann, wenn es abwärts geht an den Märkten können also ETFs zu Verkaufslawinen führen, denen keine Käufer mehr gegenüberstehen. Damit sind die Verkäufer in der Krise dann gleich doppelt bestraft.
  3. Undurchsichtige Fondskonstruktionen:
    Um Kosten zu sparen, wird die Industrie immer kreativer bei der Frage, wie man aus den Anlagen in den ETFs noch Zusatzerträge erzielen kann. Obwohl die Anlagen des Fonds eigentlich Sondervermögen sind und damit vor dem Konkurs der Fondsgesellschaft geschützt sind: Wenn z.B. die Wertpapiere an Dritte verliehen werden oder die Partizipation am Index teilweise durch Forderungskonstruktionen gegenüber Dritten abgebildet werden, dann führt das zu immer mehr Intransparenz, die bei extremen Systemkrisen dann doch auch zu substanziellen Ausfällen bei den ETFs führen kann. Schon jetzt sind diese Konstruktionen auch für Experten nicht mehr nachvollziehbar. Wer die Kreativität der Zertifikatebranche vor der Finanzkrise 2008 noch vor Augen hat, muss befürchten, dass die boomende ETF Branche auch nicht davor zurückschreckt, für ein paar Basispunkte mehr Ertrag die Sicherheit der ETFs zu untergraben.
  4. Risiken für das Finanzsystem:
    Die früheren Generationen wissen das noch: Über eine Brücke marschieren die Soldaten nie im Gleichschritt – die Schwingungen von einer Hundertschaft im Gleichschritt können eine massive Brücke zum Einsturz bringen. Auch die boomenden ETFs bringen immer mehr Anleger in den Gleichschritt. Wenn nun an schwarzen Tagen die ETF Anleger nervös werden, und in hoher Zahl gleichzeitig auf den Verkaufsknopf drücken, erfährt die synthetische Konstruktion hinter den ETFs (getragen von den ohnehin schwankenden Banken) eine nie erfahrene Belastung.

Die Gleichschaltung aller Anleger steigt nicht nur mit zunehmender Beliebtheit der ETFs. Immer mehr Computersysteme auch Robo-Advisor genannt, werben um die Gunst der unkundigen Anleger. Auch hier wird mit niedrigen Gebühren geworben und gerade die jüngeren Generationen lassen sich von dieser modernen Art des Investierens begeistern. Doch den Allgorithmen der Computer zu vertrauen, könnte eben gerade im Crash fatal sein, wenn dann auch hier alle Systeme zugleich auf „Verkauf“ setzen – egal zu welchem Preis.
Die Kosteneinsparungen der ETFs werden teuer bezahlt, mit einem substanziellen Risikopotenzial, das gerade in Finanzkrisen wie ein Brandbeschleuniger wirken kann. Kundige Anleger oder Vermögensverwalter können ETFs als taktisches Instrument durchaus sinnvoll nutzen. Vor allem langfristige Sparer, die ein bequemes Pantoffelinvestment suchten, könnte die nächste Krise allerdings unsanft aus den Latschen holen.

 

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Sep 08

Einladung Wein & Wahrheit 2017: Alles unters Kopfkissen?

Sinnvolle Alternativen für konservative Anleger

Wohin mit dem Geld? Das mag wie ein Luxusproblem klingen, doch viele unserer KundInnen benötigen eine akzeptable Rendite, um mit dem ersparten Vermögen wirklich einen entspannten Ruhestand verbringen zu können. Doch gibt es überhaupt noch Alternativen zur Nullzinsfalle bei den Banken, die einen ruhig schlafen lassen können? Oder sollte man doch lieber alles unters Kopfkissen legen? Wenn Sie sich von uns zu diesen Fragen inspirieren lassen wollen, dann laden wir Sie gern zu unserem bewährten Vortragsabend unter dem Motto Wein & Wahrheit am Montag, den 9. Oktober um 18:30 Uhr ein.

Es erwarten Sie, rund um Wahrheit, Impulsvorträge zu den folgenden Themen:

„ 9 Jahre Aktienboom und kein Ende?“ Aktueller Bericht von den Kapitalmärkten

 Referent:  Frank Zinnecker, Holly Hedge Consult Gmbh,  Initiator und Berater der Haig Return Global

 

„Kleine Kredite, große Wirkung“

Referentin: Edda Schröder, Mikrofinanzexpertin

 

„Besser als neu: Investieren am Zweitmarkt“

Referent: Jörg Busboom, Vorstand der Ökorenta AG

 

sowie erlesener Wein bei einer Weinprobe nachhaltiger Weine

Referent: Klaus Rüsing, Weinhaus, Weingroßhandel Rüsing

 

Der Veranstaltungsort ist

Restaurant „Die Glocke“, Kölnstraße 170, 53757 Sankt Augustin

Gern können Sie sich mit Begleitung bei uns per E-Mail (willkommen@wertewachstum-gmbh.de) anmelden, oder einfach anrufen unter 02241- 923 883 13.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen inspirierenden Abend!

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Sep 07

Aktive Nutzung der Stimmrechte für Aktionäre in 2017

Ein ereignisreiches Jahr für die aktive Stimmrechtsnutzung bei deutscher Unternehmen

Lesen Sie hier einen Bericht der VIP e.V., einem Verein der Stimmrechtsausübung für Aktionäre als Dienstleistung anbietet und u.a. mit dem GOOD GROWTH INSTITUT zusammenarbeitet:

Die Diskussionen in den diesjährigen Hauptversammlungen wurden von vier Themenschwerpunkten dominiert. Dabei zeigte sich erneut, dass die Präsenz vor Ort ein wichtiger Aspekt einer gelebten Corporate Governance ist, die den direkten Dialog mit den Unternehmensleitungen und ein rasches Agieren bei neuen Tatsachen erlaubt.

Insbesondere Vergütungsfragen nahmen breiten Raum in den Diskussionen ein. Beispielsweise wurde der Aufsichtsratsvorsitzende von SAP nur mit einer knappen Mehrheit entlastet, da ihm viele Investoren die fehlende Transparenz zum Zustandekommen der Vergütung der Mitglieder des Vorstands ankreideten. Wenig geholfen hat ihm dabei ein klares Entgegenkommen zu Beginn der Versammlung. Zwar wurden die aufgeworfenen Kritikpunkte weitgehend adressiert und sogar Investorenroadshows für weitere Informationen und Erläuterungen angekündigt. Auf die Stimmabgaben hat dies keinen Einfluss zumeist keinen Einfluss mehr gehabt, da viele Institutionelle bereits im Vorfeld der Veranstaltung Weisungen an ihre Banken erteilt haben und daher mangels Präsenz vor Ort von den neuen Informationen keine Kenntnis erhielten. Aber auch bei anderen Unternehmen, wie beispielsweise Merck, Münchner Rück oder SAT1, gab es lebhafte Diskussionen, die insbesondere auf die Bemessungskriterien für eine angemessene Vergütung abzielten.

Einen zweiten Themenschwerpunkt bildeten Unternehmensübernahmen. Dies gilt beispielsweise für den Kauf von Monsanto durch Bayer, was unter ethischen Gesichtspunkten ein durchaus zweischneidiger Vorgang ist. Allerdings wurde in der Versammlung klargestellt, dass die aus unserer Sicht vorzuziehende corporate governance und ethische Ausrichtung von Bayer in dem gemeinsamen Konzern ausschlaggebend ist. Wichtig war auch der Beitrag von VIP bei dem Autozulieferer GRAMMER, der der dem Versuch einer feindlichen Kontrollübernahme ausgesetzt war. In einer in dieser Form ungewöhnlichen Allianz aus Aktionären, Mitarbeitern, Unternehmensleitung und lokalen Behörden gelang es, die Eigenständigkeit des Unternehmens zu bewahren.

Unerfreuliche Diskussionen gab es auch in den Hauptversammlungen der Automobilhersteller. Dieselgate ist hier nur ein Ausdruck einer im Kern kranken Corporate Governance, worauf in den Hauptversammlungen klar hinzuweisen ist. Insoweit hält sich auch die Überraschung angesichts der aktuellen Kartellvorwürfe in Grenzen. Die Vorgänge zeigen deutlich die Notwendigkeit von Spielregeln, deren Einhaltung neben den Aktionären auch allen anderen Stakeholdern dient.

Einen teilweise hohen Zeitaufwand verursachten erneut die in vielen Hauptversammlungen verlesenen Fragebögen zu den sogenannten Frauenquoten. Das ist schade, denn es wird der Bedeutung des Themas nicht gerecht, und auch das immer wieder zu hörende Eigenlob der Verfechter dieser Vorgehensweise wird schal, wenn man die angeblichen Ergebnisse an den ohnehin zu erwartenden Effekten der demographischen Entwicklung misst. VIP verfolgt daher unverändert einen an den sachlichen Anforderungen der Aufgabe ausgerichteten Ansatz, der zwangsläufig als mittelbare Folge Fragen aufwirft, wenn weniger Frauen (oder Männer) in den Gremien vertreten sind, als man erwarten sollte. Dies gilt beispielsweise für Fraport, wo allerdings überraschenderweise kein Fragebogen verlesen wurde. Vermutlich wirkte sich dabei die starke Vertretung (ehemaliger) politischer Prominenz in den Gremien aus.

Hans-Hermann Mindermann,

VIP (Vereinigung Institutionelle Privatanleger) eV

association of institutional shareholders

association des actionnaires institutionnels

t h e  e u r o p e a n  p r o x y  a g e n t

VIPsight.EU

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Sep 05

Exklusiver Börsenausblick September 2017: Zinneckers Gedanken

Seit Mai tritt der amerikanische Aktienmarkt auf der Stelle


Fz quer

RÜCKBLICK

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Politik der westlichen Notenbanken und die globale Wirtschaftsentwicklung sind auch über das Jahr hinweg weiterhin positiv einzuschätzen. Das hat aber nicht ausgereicht, den westlichen Aktienmärkten trotz guter Quartalsgewinne neues Leben einzuhauchen. Seit Mai tritt der amerikanische Aktienmarkt auf der Stelle, während Europa und Japan wegen ihrer starken Währungen und internationaler Gewinnmitnahmen ca. 5% eingebüßt haben. Die Aktienmärkte in Asien und Brasilien haben in dieser Zeit von ausländischen Kapitalzuflüssen profitiert.

Die westlichen Rentenmärkte haben sich seit Quartalsbeginn wieder erholen können, nachdem sich die Befürchtungen weiter steigender US-Zinsen nicht bewahrheitet haben. Die seitens der Zentralbanken festgelegten Parameter für die Inflation sind bis heute vor allem in Japan nicht erreicht worden.

AUSBLICK

Die geldpolitischen Rahmenbedingungen bilden auch im neunten Jahr nach der Finanzkrise den notwendigen Liquiditätsrahmen, um das Wirtschaftswachstum auf allen Kontinenten weiter voranzutreiben. Nach dem Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole haben die Herren Draghi und Kuroda klar gemacht, dass die ultraleichte Geld- und Zinspolitik in der EU und Japan ohne zeitliche Abgrenzung weiter beibehalten wird. Zudem sollte mit einer weiteren Zinsanhebung in den USA wenn überhaupt frühestens zum Jahresende gerechnet werden.

Das ist noch immer notwendig, weil das globale Banken- und Finanzsystem, und das gilt besonders für die EU, auf vielen Geschäftsfeldern die Krise bis heute nur teilweise überwunden hat. Zudem leiden viele Volkswirtschaften immer noch unter einer zu hohen Arbeitslosigkeit und der Sorge des Verlustes bestehender und zukünftiger Arbeitsplätze. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung vieler Produktions- und Dienstleistungsprozesse verändern mehr denn je zuvor die bestehende Arbeitswelt. Das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 sind heute bekannte Schlagworte, ohne dass sich die meisten Bürger und auch viele Politiker über die langfristigen Konsequenzen im Klaren sind.

Es ist beruhigend, dass die Volkswirtschaften in der EU und den USA in diesem Jahr sowohl über den Konsum als auch über die Industrieproduktion wieder Tritt gefasst haben. Es vernebelt jedoch, dass die Politik bisher die wichtigen notwendigen Investitionen auf den Gebieten der Infrastrukturlogistik, der inneren und äußeren Sicherheit, der Bildung und der Altersversorgung nur halbherzig oder gar vorangetrieben hat. Viele Bürger sind dadurch in ihrem Demokratieverständnis verunsichert und beginnen die Kompetenz ihrer politischen Führungen anzuzweifeln.

Deshalb sind die im September anstehenden politischen Entscheidungen in den USA und in Deutschland wichtig und richtungsweisend. Acht Monate nach der Amtseinführung wird es Zeit, dass sich Washington der zahlreichen Wahlversprechen des US Präsidenten annimmt. Endlich soll nächste Woche erstmals nach 31 Jahren die große Steuerreform in Angriff genommen werden. Eine 25%ige Unternehmenssteuer, hoffentlich ohne eine seitens Trump angedachte grenzüberschreitende Schutzsteuer, sollte nach ersten Berechnungen die Unternehmensgewinne in den USA in 2018 um ca. 6% erhöhen und damit der Konjunktur erneuten Auftrieb geben. Während das angedachte nationale Infrastrukturprogramm in den USA im Sande zu verlaufen droht, hat aber der verheerende Hurrikan in Texas mit geschätzten Schäden von bis dato ca. 125 Mrd. Dollar die Regierung und das Capitol über Nacht in die Pflicht genommen. Erinnerungen an die durch Katrina entstandenen Schäden in New Orleans im Jahr 2005 werden wach, die damals ein gewaltiges Konjunkturprogramm ähnlichen Ausmaßes in Gang gesetzt haben.

Im September steht nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Zukunft der EU in Zusammenarbeit mit Frankreich eine richtungsweisende Bundestagswahl an. Auch wenn der Ausgang nach den jetzigen Umfragen wohl keine Überraschung darstellen sollte, so wird die prozentuale Verteilung eine wesentliche Rolle für die Zusammensetzung der nächsten Koalition spielen. Viele Kombinationen sind denkbar, wenn man eine nochmalige große Koalition ausschließt. Es wäre aus meiner Sicht eine visionslose und unverantwortliche Neuauflage einer Politik von altem Wein in alten Schläuchen. Eine schwarz-gelbe oder eine Jamaika-Koalition wären die Alternativen, ohne dass sich heute keiner so recht vorzustellen vermag, wie das funktionieren soll. Eines aber sollte klar sein, Deutschland braucht endlich eine Regierung, die mit Augenmaß mutig langfristige Zukunftsvisionen für Deutschland und Europa entwickelt und bereit ist, dafür auch die politische Verantwortung zu übernehmen.

KAPITALMARKTAUSSICHTEN

Neben den bekannten geopolitischen Problemen scheint die Unsicherheit über den Ausgang dieser wichtigen Entscheidungen die Investoren trotz des positiven Konjunkturumfeldes seit Mai von diesen Aktienmärkten ferngehalten zu haben. Zudem stellen sich mittlerweile immer mehr Investoren die Frage, ob das Abenteuer der Regierung Trump ein friedliches Ende finden wird und ob Frau Merkel das Mandat Deutschland und zusammen mit Herrn Macron die EU zu reformieren erfüllen kann. Ein Scheitern in beiden Fällen hätte dann sicherlich erhebliche Konsequenzen für alle Kapitalmärkte zur Folge.

Deshalb sollte die Konsolidierung an den Aktienmärkten auch im September hinaus bestehen bleiben, obwohl die Aktienmärkte nach den Quartalsgewinnen große Teile ihrer Überbewertung abgebaut und an Attraktivität gegenüber den Schwellenländern zugenommen haben. Die Kapitalanleger brauchen Sicherheit, um ihre bisherige Zurückhaltung ablegen zu können und um dann wieder nachhaltig an die Aktienmärkte zurückzukehren. Nach den Verlusten der letzten Tage spielt auch die weitere Entwicklung an den Devisenmärkten eine entscheidende Rolle. Erst die Stabilisierung des Dollar gegenüber dem Euro und dem Yen wird die Aktienmärkte wieder beleben.

In Erwartung des positiven Ausgangs dieser beiden wichtigen politischen Entscheidungen und vor dem Hintergrund einer stabilen Weltkonjunktur und steigender Unternehmensgewinne sollten sich dann für Anleger gute Einstiegschancen vor allem in den USA und der EU ergeben.

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