Apr 04

Private Krankenversicherung: Wachsen Ihnen die Beiträge über den Kopf?

  

Möglichkeiten der Beitragsoptimierung auch ohne Wechsel der Versicherung

Nahezu jedes Jahr werden in ausgewählten Tarifen der privaten Krankenversicherung Beitragsanpassungen durchgeführt. Dies basiert auf Veränderungen, die die Versicherer bei Vertragsunterzeichnung nicht oder nur schwer vorhersehen konnten. Wie zum Beispiel eine höhere Lebenserwartung oder eine höhere Inanspruchnahme medizinischer Leistungen.

PKV_469911_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.deSind Sie von einer Beitragssteigerungen betroffen? Dann haben Sie jetzt unterschiedliche Optionen darauf zu reagieren. Grundsätzlich haben Versicherte ab der Bekanntgabe der Anpassung ein Sonderkündigungsrecht, das erlaubt, noch vor Ende der Vertragslaufzeit zu kündigen. Die Kündigung muss dabei spätestens einen Tag vor Inkrafttreten der Preissteigerungen beim Anbieter vorliegen.

Ein Anbieterwechsel sollte aber wohlüberlegt sein, da die Altersrückstellungen in diesem Fall zumeist entfallen. Dies ist nur bei dauerhaften Beitragsanpassungen und bei vergleichsweise kurzer Versicherungszeit eine Option.

Weitere Möglichkeiten Kosten zu senken, sind die Erhöhung des Selbstbehalts oder das Senken von Leistungen.

Oft kann es allerdings sinnvoller sein, einen Tarifwechsel innerhalb der eigenen Gesellschaft vorzunehmen. Diese Möglichkeit ist ein gesetzlich verbrieftes Recht, welches es ermöglicht, ohne Verlust der Altersrückstellungen in einen gleichartigen Tarif des eigenen Anbieters zu wechseln.

Gerade dieses Tarifwechselrecht bieten die Gesellschaften aber nur auf Nachfrage hin an. Unsere Krankenversicherungs-Experten verfügen über die notwendigen Grundlagen, um solche Tarifwechselmöglichkeiten zu prüfen und gemeinsam mit Ihnen zu bewerten.

Darum lohnt es sich, uns über ein Maklermandat zum ersten Ansprechpartner für Ihre Krankenversicherung zu machen. Diese Bestandsübertragung bieten wir Ihnen ohne Mehrkosten sehr gern an. Wir können dann unabhängig von den Interessen der Gesellschaft alle Alternativen prüfen und ggf. auch eine komplexe Vertragsoptimierung mit Ihnen gemeinsam anstoßen. Sprechen Sie uns einfach an!

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/private-krankenversicherung-wachsen-ihnen-die-beitraege-ueber-den-kopf/

Aug 16

In eigener Sache: WerteWachstum expandiert!

  

Mehr Beratungskompetenz, weiterer Beratungsstandort für unsere Kundinnen und Kunden

Die Kombination von hochwertiger, ganzheitlicher Beratung und verantwortlichen Anlagestrategien überzeugt nicht nur unsere eigenen Kundinnen und Kunden. Auch das Beratungsteam von „das finanzkontor GmbH & Co. KG Anne Wulf“ Gesamtteamin Berlin sieht in dieser  Philosophie einen Mehrwert für ihre Kunden. Dabei bewegen sich die Beraterinnen des finanzkontors bereits seit rd. 30 Jahren sehr erfolgreich in ihrer eigenen Nische: Finanzielle Lebensplanung von Frauen für Frauen! In einer maßgeblichen Beteiligung von WerteWachstum an dem Finanzkontor sahen die Gründerinnen Anne Wulf und Karin Kaltenberg nicht nur die Chance für den verdienten Ruhestand, sondern auch für eine Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodells. Unter der Leitung von Bianca Kindler betreuen in Berlin 5 Expertinnen aus den Bereichen Versicherungen, Investment, Baufinanzierung und Immobilien ihre rd. 5.000 Kundinnen ganzheitlich in allen Finanzfragen. Sie werden dabei von einem Team von 7 Kolleginnen unterstützt, die in den jeweiligen Fachgebieten qualifiziert sind.

Das Foto zeigt die Teams von WerteWachstum und finanzkontor beim ersten offiziellen Kennenlerntreffen im März 2016. Umfassende Informationen über das Team von “das finanzkontor” finden Sie unter www.dasfinanzkontor.de.

Der Mehrwert dieser neuen Allianz für die Kundinnen und Kunden von WerteWachstum ist vielfältig: Wir werden von den speziellen Erfahrungen der Beratung für Frauen lernen können, auch wenn in unserer ganzheitlichen Finanzplanung schon immer finanzielle Transparenz und die symmetrische Verteilung der Absicherungsbudgets für beide Partner empfohlen wurde. Beispielsweise galt dies, wenn einer der beiden Partner bedingt durch Ausbildung oder Familienphase ein geringeres Einkommen bezieht. Über die Frauenberatungskompetenz hinaus verfügen die Expertinnen des Finanzkontors über eine hohe Kompetenz im Baufinanzierungsbereich und bei Immobilien. Mit Stefanie Hömberg ist sogar eine Immobilienmaklerin mit im Team, die sich in dem attraktiven aber auch hart umkämpften Immobilienmarkt in Berlin hervorragend auskennt und dort vielen Kundinnen zu fairen Konditionen ein Eigenheim oder eine Immobilie als Kapitalanlage vermitteln konnte. Dieses Fachwissen steht den Kunden von WerteWachstum bei Bedarf nun genauso zur Verfügung, wie die zusätzlichen Fachkapazitäten im Assekuranzgeschäft.

Diejenigen Kundinnen und Kunden von WerteWachstum, die ihren Wohnsitz im Großraum Berlin haben, können sich zudem darüber freuen, dass in der Landshuter Str. 22 in Berlin (U-Bahn Bayerischer Platz) nun auch jenseits aller Mails und Telefonate regelmäßig die Möglichkeit für persönliche Termine mit Herrn Korth besteht.

Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass die Verbindung von WerteWachstum und finanzkontor die Beratungsqualität in beiden Unternehmen weiter stärken wird und die Kundinnen und Kunden beider Häuser nachhaltig von diesem Wachstumsschritt profitieren werden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/eigener-sache-wertewachstum-expandiert/

Aug 06

Kenya Women Microfinance Bank Limited (KWFT), Nairobi

  

2009 wurde die einzige Frauenbank in Afrika gegründet

Eine Gruppe professioneller Frauen aus unterschiedlichen Berufen wie Rechtsanwälte, Banker, Finanzexperten, Unternehmer, Manager und Trainer hatte die Vision, ein Finanzinstitut zu schaffen, das sich ausschließlich an die finanziellen und nicht-finanziellen Bedürfnisse der Frauen in Kenia richtet. Daher wurde 2009 die einzige Frauenbank in Afrika, KWFT, mit Sitz in Nairobi gegründet. Das Ziel ist eine Partnerschaft mit Frauen, um eine bessere Gesellschaft und eine Organisation zu schaffen, die Frauen unterstützt und ihre Position verbessert.

KWFT wurde zu einem der erfolgreichsten Mikrofinanzinstitute des Landes und verfügt über das größte Netzwerk von 230 Büros in 45 der 47 Bezirke Kenias. Die durchschnittliche Kredithöhe pro Kreditnehmer liegt bei 970 USD, das Bruttokreditportfolio bei rund 224 Mio. USD und der Kundenstamm besteht aus 231.251 aktiven Kreditnehmern (Stand Oktober 2015).

KWFT bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, einschließlich Mikrokrediten, Spareinlagen, Mobile Banking und Geldüberweisungen, die auf die Bedürfnisse der kenianischen Frau, die vor allem in ländlichen Gebieten lebt, zugeschnitten sind. Die Organisation zeichnet sich seit ihrer Gründung durch ihre starke soziale Mission aus und arbeitet nur mit Investoren zusammen, die ein ebenso starkes soziales Engagement vorweisen. Da für kenianische Frauen insbesondere fehlende Kreditsicherheiten eine große Herausforderung sind, ermutigt KWFT Gruppenkredite. In solchen Gruppen haften Frauen solidarisch für die Kreditrückzahlung, was vor allem Frauen mit niedrigem Einkommen ermöglicht, einen Kredit aufzunehmen und ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Das Institut wurde mehrfach als eines der besten Unternehmen für Arbeitnehmer in Kenia ausgezeichnet. KWFT schult seine Mitarbeiter auf allen Ebenen, um den Kundenservice zu verbessern. Das MFI stützt sich dabei auf die drei Säulen Gewinn, Umwelt und Menschen. In der Produktentwicklung konzentriert sich KWFT darauf, dass die Produkte Gewinne erzielen, der Umwelt nicht schaden und den Menschen helfen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/eine-erfolgsgeschichte-frau-jane-wangechi-landwirtin/

Aug 02

Exklusiver Börsenausblick August 2016: Zinneckers Gedanken

  

Islamische Terrorakte werden Europa mit einer gewissen Regelmäßigkeit auch in Zukunft heimsuchen

 

Fz quer

Rückblick

Es ist nun Gewissheit. Die islamischen Terrorakte werden Europa mit einer gewissen Regelmäßigkeit auch in Zukunft heimsuchen. So Menschen verachtend und grausam sie auch sein mögen, sie werden aber unsere Gesellschaften und Demokratien nicht aus der Bahn werfen. Wir werden uns damit abfinden müssen, denn es gibt auf diesem Feld keine ultimative Sicherheit. Sie sind Zeiterscheinungen wie Baader- Meinhof, die Brigate Rosse in Italien oder die IRA in Nordirland in den siebziger Jahren, wenn auch mit unterschiedlichen Hintergründen.

Ganz anders ist es um den Zusammenhalt der westlichen Völker mit deren Politikern bestellt. Wo immer man hinschaut von den USA über Japan, die Türkei bis hin nach West Europa, stehen die Demokratien in ihrer Wirksamkeit auf dem Prüfstand. Es macht sich die Vermutung unter den Regierten breit, dass sie vom politischen Establishment über Jahrzehnte an der Nase herumgeführt und ausgenutzt worden sind. Nun kommt die Furcht auf, dass die Politik in ihrer heutigen Strukturierung deren Zukunftsängste nicht mehr in den Griff bekommt. Es wird immer deutlicher, dass das nach 1945 überdurchschnittlich hohe globale Wirtschaftswachstum u.a. wegen der Auswirkungen der Globalisierung und wegen des demographischen Wandels zu Ende gegangen ist. Dadurch wird sich auch die Verteilung der Einkommen und Vermögen zu Lasten der Industrieländer verschieben, was die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driften lässt. Hier ist nun die westliche Politik gefordert, endlich die notwendigen Strukturinvestitionen auch zu Lasten einer steigenden Neuverschuldung zu entwickeln und anzuschieben. Davon scheint sie aber bis heute noch Meilen weit entfernt zu sein.

Der Ausgang des Referendums in England hat dazu eine klare Antwort gegeben. Waren es in den Nachkriegsjahren die Jugendlichen, die gegen ihre Eltern aufbegehrt haben, so war es dort genau umgekehrt. Es ging nicht um das Ja oder Nein zur EU, sondern um die Zukunftsängste der älteren Generation, die die Politiker Cameron und Johnson für ihre schnöden politischen Ambitionen ausgenutzt haben. Es gleicht einer Posse von Shakespeare oder dem Bösen Buben Stück von Wilhelm Busch. Während sich der eine danach leise aus dem Staub gemacht hat ist der andere Außenminister geworden. Man müsste mit den Briten Mitleid haben, wenn es in den anderen Ländern nicht ähnlich aussehen würde. Ob Japan, die USA oder die EU mit ihren Einzelmitgliedern, überall zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Die Wahlen in den USA und die in Frankreich und in Deutschland im nächsten Jahr werden Zeugnis über das zukünftige Vertrauen in das politische Establishment ablegen. Der Militärputsch in der Türkei und dessen Ausgang stehen auf einem ganz anderen Blatt und werden den westlichen Regierungen noch einiges Kopfzerbrechen bereiten.

 

Ausblick

Vor diesem Hintergrund geht das wirtschaftliche Leben weiter, und die Kapitalmärkte müssen sich nolens volens in diesem politischen Kuddelmuddel zurecht finden. Um die Ausrichtung der Renten- und Aktienmärkte und deren Attraktivität von hier aus ausloten zu können, müssen drei Fragen beantwortet werden: Wie hoch wird das Wachstum in den einzelnen Volkswirtschaften in Richtung 2018 ausfallen und wie werden sich die Unternehmensgewinne entwickeln? Welche geldpolitischen Schritte werden die Zentralbanken noch im weiteren Jahresverlauf unternehmen müssen, um die Banken und die Wirtschaft am Laufen zu halten? Nach den Aktionen und den Äußerungen der verschiedenen Zentralbanken seit Jahresbeginn, scheint es, dass auch sie mit ihrem Latein am Ende sind. Das gilt vor allem für den Fed und für Frau Yellen, die sich über den eigentlichen Stand der Wirtschaft nicht im Klaren zu sein scheinen. Zurzeit gilt die Devise, dass bis 2017 nichts mehr geschehen wird. Die japanische Regierung scheint allmählich in Panik zu geraten, wenn sie kurz nach dem Brexit-Votum bereits ein zusätzliches Konjunkturprogramm aus der Tasche zieht. Wie die englische Zentralbank die Zins- und Geldpolitik nach dem Brexit-Referendum gestalten will, bleibt abzuwarten. In der EU ist erneut ein Brandherd um die Banken, vor allem in Italien, herum entstanden, den die EZB jetzt löschen muss. Die Bankenkursverluste der letzten Zeit sind das äußere Anzeichen der brisanten Lage. Die Negativzinsen scheinen mittlerweile eher contra produktiv auf die Bankgewinne und deren Bilanzen zu wirken. Das Fazit ist jedoch, dass der stimulierende globale Zins- und Geldrahmen die Kapitalmärkte weiter beflügeln wird.

Die US-Wirtschaft hat wenn auch moderater als erwartet wieder Fuß gefasst. Statistisch besteht Vollbeschäftigung, und die Löhne und Gehälter steigen wieder moderat. Das ist gut für den Konsum und auch für die danieder liegende Inflation. Das zeigt sich auch in den wieder steigenden Quartalsgewinnen. Darüber hinaus liegen die Hoffnungen bei der allmählichen Wiederbelebung Chinas und Süd-Ost-Asiens, deren Volkswirtschaften in den letzten beiden Jahren durch die Rohstoffrezession arg gebeutelt worden sind. In Europa ist das Bild weiter sehr differenziert. In der Gesamtheit muss mit einer eher schwachen Erholung gerechnet werden. Sicherlich werden Deutschland und einige Nordländer von der globalen Erholung mehr bevorzugt als die südlichen Länder inkl. Frankreich. Ob England und die Türkei nach den dortigen Ereignissen leichte Rezessionen abwenden können, bleibt abzuwarten.

 

Kapitalmarktaussichten

Nach dem Brexit-Schock sind die Finanzmärkte zur Normalität zurückgekehrt. Das gilt für die Anleihe- und Aktienmärkte gleichermaßen, ohne dass bisher die für den Sommer erwartete Aktienrally in Europa im Einklang mit den USA begonnen hat. Dies ist umso erstaunlicher, als dass der amerikanische Aktienmarkt nicht nur seine im April 2015 erreichten Höchststände wieder erreicht hat, sondern mittlerweile täglich neue Allzeithochs verzeichnet. Aus der Sicht der technischen Wertpapieranalyse ist dies ein signifikanter Ausbruch und der Beginn eines neuen säkularen Bullmarktes, der wenn auch unter Schwankungen Jahre andauern kann, ohne dass dessen Ende wie auch in der Vergangenheit voraussehbar wäre. Dieses wichtige Thema wurde auch schon im Mai Bericht eingehend behandelt.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig. In diesem politisch und ökonomisch unsicheren Umfeld halten sich die Anleger Natur gemäß mit Langfristentscheidungen in Aktien zurück, zudem die Indexstände eher oben als unten eingeschätzt werden. Das gilt für US Anleger gleichermaßen, wo Milliarden von US Dollar in bar gehalten werden. In Europa mit seiner unterentwickelten Aktienkultur ist das noch ausgeprägter. Vor dem positiven Zins- und Liquiditätsumfeld sollte es also lediglich nur eine Frage der Zeit sein, wann auch in Europa der Knoten platzt. Die bekanntlich schwierigen Monate von August bis Oktober könnten ideale Einstiegszeitpunkte bilden, um sich vermögenstechnisch wieder einmal langfristig in Aktien zu engagieren.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/exklusiver-boersenausblick-november-2015-zinneckers-gedanken/

Ältere Beiträge «