Aug 16

In eigener Sache: WerteWachstum expandiert!

  

Mehr Beratungskompetenz, weiterer Beratungsstandort für unsere Kundinnen und Kunden

Die Kombination von hochwertiger, ganzheitlicher Beratung und verantwortlichen Anlagestrategien überzeugt nicht nur unsere eigenen Kundinnen und Kunden. Auch das Beratungsteam von „das finanzkontor GmbH & Co. KG Anne Wulf“ in Berlin sieht in dieser  Philosophie einen Mehrwert für ihre Kunden. Dabei bewegen sich die Beraterinnen des finanzkontors bereits seit rd. 30 Jahren sehr erfolgreich in ihrer eigenen Nische: Finanzielle Lebensplanung von Frauen für Frauen! In einer maßgeblichen Beteiligung von WerteWachstum an dem Finanzkontor sahen die Gründerinnen Anne Wulf und Karin Kaltenberg nicht nur die Chance für den verdienten Ruhestand, sondern auch für eine Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodells. Unter der Leitung von Bianca Kindler betreuen in Berlin 5 Expertinnen aus den Bereichen Versicherungen, Investment, Baufinanzierung und Immobilien ihre rd. 5.000 Kundinnen ganzheitlich in allen Finanzfragen. Sie werden dabei von einem Team von 7 Kolleginnen unterstützt, die in den jeweiligen Fachgebieten qualifiziert sind.

Gesamtteam

Das Foto zeigt das Team von das finanzkontor. Umfassende Informationen über die Kompetenzen und Beraterinnen von “das finanzkontor” finden Sie unter www.dasfinanzkontor.de.

Der Mehrwert dieser neuen Allianz für die Kundinnen und Kunden von WerteWachstum ist vielfältig: Wir werden von den speziellen Erfahrungen der Beratung für Frauen lernen können, auch wenn in unserer ganzheitlichen Finanzplanung schon immer finanzielle Transparenz und die symmetrische Verteilung der Absicherungsbudgets für beide Partner empfohlen wurde. Beispielsweise galt dies, wenn einer der beiden Partner bedingt durch Ausbildung oder Familienphase ein geringeres Einkommen bezieht. Über die Frauenberatungskompetenz hinaus verfügen die Expertinnen des Finanzkontors über eine hohe Kompetenz im Baufinanzierungsbereich und bei Immobilien. Mit Stefanie Hömberg ist sogar eine Immobilienmaklerin mit im Team, die sich in dem attraktiven aber auch hart umkämpften Immobilienmarkt in Berlin hervorragend auskennt und dort vielen Kundinnen zu fairen Konditionen ein Eigenheim oder eine Immobilie als Kapitalanlage vermitteln konnte. Dieses Fachwissen steht den Kunden von WerteWachstum bei Bedarf nun genauso zur Verfügung, wie die zusätzlichen Fachkapazitäten im Assekuranzgeschäft.

Diejenigen Kundinnen und Kunden von WerteWachstum, die ihren Wohnsitz im Großraum Berlin haben, können sich zudem darüber freuen, dass in der Landshuter Str. 22 in Berlin (U-Bahn Bayerischer Platz) nun auch jenseits aller Mails und Telefonate regelmäßig die Möglichkeit für persönliche Termine mit Herrn Korth besteht.

Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass die Verbindung von WerteWachstum und finanzkontor die Beratungsqualität in beiden Unternehmen weiter stärken wird und die Kundinnen und Kunden beider Häuser nachhaltig von diesem Wachstumsschritt profitieren werden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/eigener-sache-wertewachstum-expandiert/

Sep 13

Stimmrechtsnutzung: Da ist noch Luft nach oben!

  

Erfahrungsbericht über die praktische Stimmrechtsnutzung bei nachhaltigen Investmentfonds

Die besondere Herausforderung für Stimmrechtsnutzung liegt vor allem auch in dem sehr formalisierten Prozess der Stimmrechtsvertretung durch die Depotbanken begründet. Ohne die Unterstützung der Depotbank erhält ein Fondsmanagement bzw. deren Berater keinen Zugriff auf die Vertretung der Anteile in der Hauptversammlung. So ist die Depotbank des GOOD GROWTH FONDs, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, nicht bereit, ohne konkrete Auflagen oder Beschränkungen für die Ausübung eine Stimmrechtsvertretung durch uns oder von uns beauftragten Dritten zuzulassen. Ein umfangreicher Schriftwechsel mit dem Vorstand brachte hier auch keine neuen Ergebnisse und zudem gewisse Zweifel, ob das Bankhaus sich prinzipiell der Verantwortung einer aktiven Stimmrechtsnutzung überhaupt stellen will.

 

NachhaltigkeitsdepotcheckKonstruktiv verliefen hingegen die Gespräche mit der Kapitalanlagegesellschaft des FondsSecure, der Hansainvest. Diese KAG nutzt selbst ein EDV gestütztes Stimmrechtsvertretungssystem von einem Drittanbieter, was schon auf ein gewisses Engagement und eine Investitionsbereitschaft für diese Thematik signalisiert. Unabhängig davon sind die KAG und die Depotbank UBS bereit, eine aktive Stimmrechtsnutzung ohne Auflagen zu gewähren. Wir haben in einem Pilotprojekt die Stimmrechtsvertretungsagentur VIP damit beauftragt, bei den Hauptversammlungen, die terminlich möglich waren und in der Schnittmenge der im FondsSecure direkt gehaltenen Aktien lagen, eine direkte Nutzung der Stimmrechte in unserem Sinne umzusetzen. Nachstehend lesen Sie den Bericht des VIP:

 

Bericht aus dem Pilotprojekt: Stimmrechtsnutzung für den FondsSecure SystematikIn den Hauptversammlungen der Fuchs Petrolub, Grenke Leasing und Wirecard hat VIP die Interessen von den Anlegern des FondsSecure Systematik vertreten. Dabei haben wir in angemessener Form zu Aspekten der sozialen Unternehmensverantwortung Stellung genommen, die Leistungen von Mitarbeitern und Organen der Gesellschaften gewürdigt und kritisch zu corporate governance-Themen Stellung genommen. Im Interesse einer verstärkten Transparenz der besuchten Unternehmen haben wir zudem die Gelegenheit genutzt, Fragen zur Geschäftsentwicklung zu stellen und der Verwaltung Anregungen zu geben.Bereits bei diesen drei Hauptversammlungsbesuchen wurde ein breites Themenspektrum zur Geschäftstätigkeit abgedeckt, so beispielsweise Fragen zum Engagement in Ländern mit besonderen Problem wie beispielsweise Brasilien, Griechenland und Großbritannien, den Risiken und Chancen aus der laufenden Digitalisierungswelle und die Einschätzung der Sicherheit von Internet-Transaktionen vor unzulässigen Eingriffen. Zu den Corporate Governance-Themen zählten beispielsweise die Risiken aus einer deutlichen Ausweitung der variablen Gehaltskomponente für ausgewählte Mitarbeiter bei Grenke Leasing, oder die Neuregelung der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates bei Wirecard.

VIP (Vereinigung Institutionelle Privatanleger) eV (association of institutional shareholders, association des actionnaires institutionnels), hat sich als konstruktiver, aber kritischer Sachverwalter der Interessen der Aktionäre in Hauptversammlungen etabliert. Im laufenden Jahr hat VIP als führende europäische Corporate Governance-Organisation allein in den 114 bisher besuchten europäischen Hauptversammlungen ein Volumen von rund 14-15 Mrd. an Aktienkapital (AUV – Assets Under Voting) vertreten. Diese Zahl unterstreicht die Qualität der geleisteten Arbeit und bestätigt den Anspruch der Positionierung als die Stimme für die verantwortliche, nachhaltige Aktionäre.

VIP, 20. Juni 2016

 

 

Fazit: Das Instrument der Stimmrechtsnutzung ist mit nicht zu unterschätzendem Verwaltungsaufwand verbunden und setzt ein ordentliches Maß an Sachkenntnis und Erfahrung voraus. Vor diesem Hintergrund ist es für das GOOD GROWTH INSTITUT schon als Erfolg zu werten, überhaupt bei einzelnen Hauptversammlungen eine aktive Vertretung der Stimmrechte realisiert zu haben. Von einer systematischen Stimmrechtsnutzung ist man angesichts der logistischen Herausforderungen noch ziemlich weit entfernt. Wir bleiben an dem Thema dran und suchen über unser Netzwerk weiter nach kostengünstigen und klugen Lösungen für dieses Thema.

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/da-ist-noch-luft-nach-oben/

Sep 02

Exklusiver Börsenausblick September 2016: Zinneckers Gedanken

  

Befürchtete Chaos nach dem unglaublichen Ausgang des Referendums in England ist bis heute ausgeblieben

 

Fz quer

Rückblick

Der Sommer senkt sich allmählich dem Ende entgegen, und das von vielen Politikern und Kapitalmarktexperten befürchtete Chaos nach dem unglaublichen Ausgang des Referendums in England ist bis heute an den Kapitalmärkten ausgeblieben. Als Folge des möglichen Austritts hing plötzlich das Damoklesschwert einer Rezession in Verbindung mit steigender Inflation über Britanniens Köpfen. Deshalb war die Bank von England gezwungen, sofort am Montag danach den Geldhahn aufzudrehen und die Zinsen herunter zu prügeln, um zunächst den seit Ende des letzten Jahres begonnenen Verfall des Pfundes zu stoppen. Profitiert haben davon nicht nur die englischen, sondern auch alle anderen Renten- und Aktienbörsen weltweit. Das galt auch für die Nachzügler in Europa und ganz besonders für Deutschland. Die Bewegung an den Aktienbörsen wurde wiederum von Wall Street angeführt, die – wie ja schon seit längerem erwartet – danach neue Rekordstände verzeichnet hat. Das war die Antwort der Kapitalmärkte auf den Beitritt Englands in den globalen QE Zirkus. Diese Bewegungen waren allerdings über den Sommer hinweg von immer geringer werdenden Börsenumsätzen begleitet. Das war wohl auf die Furcht der Anleger zurückzuführen, bei diesen hohen Kursen in allen Assetklassen das Anlagerisiko noch weiter zu erhöhen

Ausblick

Diese Vorsicht ist wohl jetzt eher begründet, weil Frau Yellen in Jackson Hole mit ihren positiven Ausführungen zum Stand der US amerikanischen Wirtschaft nun quasi die zweite Zinserhöhung eventuell schon zum Jahresende angekündigt hat, was dem Ende der seit 2009 bestehenden exzessiven Geldpolitik in den USA gleich käme. Das wirft nun die Frage auf, wie die übrigen Zentralbanken und deren Finanzpolitiker auf diese veränderte Situation reagieren und wie sie ihre weitere Geld-und Zinspolitik gestalten werden?

Das gilt vor allem für Japan, wo die Regierung und die Zentralbank seit vielen Jahren vergeblich versucht haben, das Land auf den Wachstums- und Inflationspfad zurückzuführen. Stattdessen hat das Establishment mit seiner exzessiven Politik begonnen, nicht nur der gesamten Realwirtschaft Japans zu schaden, sondern auch das seit den siebziger Jahren durch die sogenannte „Japan Inc.“ -die Älteren werden sich vielleicht noch daran erinnern- angehäufte riesige Volksvermögen peu à peu wieder zu vernichten. Das gilt mit Abstrichen aber auch für die EU, in der mittlerweile die jetzige Geld- und Negativzinspolitik der EZB von den Banken öffentlich kritisiert wird, für die sie ursprünglich implementiert worden ist. Es stellt sich nun heraus, dass diese Form der Geldpolitik beginnt, ökonomisch nicht nur kontraproduktiv zu wirken, sondern auch die EU-Bankenwirtschaft allmählich in ihrer Existenz zu gefährden.

Dem gegenüber haben alle EU Staaten bis heute davon profitiert und sich zu Lasten der Sparer und der Altersversorgung weiter entschuldet, allen voran Deutschland mit einem Steuerüberschuss von mittlerweile 19 Mrd. Euro. Diese Politik kommt einer kalten Enteignung gleich. Davon ist ins besondere die Finanzierung privater Pensionsvereinbarungen betroffen, deren Schuldenlast und Deckungslücken in den letzten Jahren in einem beängstigen Ausmaß angestiegen sind.

Diese Politik wird aber trotzdem weiter bestehen bleiben, weil eine Umkehr der EZB Politik zum jetzigen Zeitpunkt die Staaten wie Italien, Spanien oder Portugal finanziell sofort wieder in Bedrängnis bringen würde. Es sei denn, die Zentralbanken wären gezwungen, den Ball der fiskalischen, ordnungspolitischen und wirtschaftlichen Verantwortung wieder an die Politik zurückgeben, weil sie mit ihrem Latein am Ende sind. Da gehört sie von Gesetzes wegen hin, auch wenn sich die Politiker bis heute noch scheuen, diesen Ball wieder aufzunehmen.

Kapitalmarktaussichten

Das ist die Ausgangslage für die Kapitalmärkte zu Beginn der statistisch gesehen nicht einfachen Herbstwochen. Hinzu kommt mit dem Beginn der heißen Phase des US-Wahlkampfes ein weiteres Belastungsmoment.

Ungeachtet der Unsicherheit, die zurzeit über den Zins- und Rentenmärkten liegt, führt über kurz oder lang kein Weg an der Normalisierung der Zentralbankpolitiken vorbei. Deshalb sollte davon ausgegangen werden, dass ausgehend von den USA die Zinsen sich zum Jahresende hin in allen Laufzeitbereichen auf den erreichten Niveaus stabilisieren bzw. sie leicht ansteigen werden. Damit vermindert sich allerdings weiter die Attraktivität, in diese Assetklasse zu investieren. Vor diesem Hintergrund bleiben Aktienanlagen deshalb die Alternative. Die Attraktivität in Aktien zu investieren, würde sich zudem noch verbessern, wenn zu der nochmaligen allgemeinen Erhöhung der Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf Grund des weiterhin niedrigen Zins- und Inflationsniveaus die Unternehmensgewinne wegen der sich in 2017 verbessernden Weltkonjunktur zusätzlich wieder steigen würden. Deshalb sollten Rücksetzer an den Aktienbörsen in den nächsten Wochen genutzt werden, Aktienpositionen wieder aufzubauen bzw. zu erweitern.

Wie auch bisher sollten die US-amerikanischen Aktien die „Leitbullen“ für alle übrigen Märkte bleiben, obwohl sie in ihrer zukünftigen Wertentwicklung anderen Börsen hinterherhinken könnten. Das liegt nicht nur an der relativ hohen Bewertung des amerikanischen Aktienmarktes, sondern auch an der Länge und der Höhe des Wertzuwachses des seit 2009 intakten Bullenmarktes. Wegen der Unwägbarkeiten werden die Investoren allerdings eine noch breitere international ausgerichtete Portfoliostruktur anstreben, um damit das Risikoprofil der Aktienanlage noch weiter zu mindern. Ein solches Portfolio sollte sich aus weltführenden Unternehmen aller Wachstums- und zyklischen Industrien der unterschiedlichsten geografischen Herkunft zusammensetzen. Dazu gehören Elektronik-, Internet- und Softwareunternehmen, ebenso wie nichtzyklische Konsumgüter-, Nahrungsmittel-, und Gesundheitsunternehmen, aber auch die globalen zyklischen Produzenten von Gütern und Dienstleistungen, die die Erhaltung, Erneuerung und Neuentwicklung von Infrastrukturen in allen Teilen der Welt umsetzen können. Nur die Bewältigung dieser seit Jahren anstehenden und vernachlässigten Mammutaufgaben wird das Wachstum und den Wohlstand heranwachsender Generationen sichern können. Die Wahlen in den USA und in Europa im nächsten Jahr werden hoffentlich Klarheit schaffen, wie ernst es den dann gewählten Volksvertretern dieser Länder damit ist.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://bewusste-finanzberatung.de/exklusiver-boersenausblick-november-2015-zinneckers-gedanken/

Ältere Beiträge «