Nov 08

Future for all – Geleitwort zu dem Nachhaltigkeitsbericht 2015/16 des GOOD GROWTH INSTITUTs

  

Geleitwort von Peter Spiegel zu dem Nachhaltigkeitsbericht 2015/16 des GOOD GROWTH INSTITUTs

peter-spiegel-2016„Wir alle nehmen wahr: Immer mehr Menschen fühlen sich abgehängt, ausgegrenzt, überfordert, nicht mitgenommen, nicht richtig einbezogen. Wir spüren, dass die Finanzkrise des Jahres 2008 und deren Folgen noch lange nicht überwunden sind, dass das immense Tempo der Digitalisierung und Robotisierung immer weiterer Bereiche unseres Lebens uns zwar manches erleichtern kann, aber gleichzeitig sehr grundlegende Fragen aufwirft, wie: Wie sicher sind unsere Arbeitsplätze oder die Geschäftsmodelle der Unternehmen, in denen und mit denen wir arbeiten. Was fehlt, sind überzeugende Antworten hierauf.

Gibt es keine neue Leitidee, wie einst „Wohlstand für alle“ und die soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard, die uns nach dem Zweiten Weltkrieg Hoffnung und Aufbruch schenkte? Die gute Nachricht: An einer solchen neuen, zeitgemäßen Leitidee arbeiten inzwischen mehr als 50 Organisationen unter dem Motto „Zukunft für alle“, „Future for all“. Mehr dazu unter

www.futureforall.net . Die gute Nachricht für uns: Die Idee des verantwortlichen Investierens zu verbreiten, so wie es das GOOD GROWTH INSTITUT tut, ist eine der Lösungen, die diese Initiative gerne unterstützt.“

Hier finden Sie unseren vollständigen Nachhaltigkeitsbericht zum Nachlesen.

https://issuu.com/goodgrowthinstitut/docs/nachhaltigkeitsbericht_2016

 

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Jan 09

Visionen für Jahrzente – Die Highlights des Vision Summit 2016

  

Die Highlights des Vision Summit 2016

Der diesjährige VISION SUMMIT und die 1. PARISER PLATZ REDE nahmen sich viel vor: Sie wollten eine neue verbindende gesellschaftliche Leitidee und Hoffnungsgeschichte starten: „Future for all“ – in nachhaltiger und angepasster Weiterentwicklung von „Wohlstand für alle“.

Nachstehend finden Sie als Nachlese die wichtigsten Schlagzeilen:future-for-all

„Null Prozent Arbeitslosigkeit“ – Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ermutigte zu mehr Eigenverantwortung und Entrepreneurship und  legte bei 1. Pariser Platz Rede seinen Plan zum Ende von Arbeitslosigkeit vor.

Bereits 50.000 Unterstützer für Globalen Mindestlohn – Jean-Claude Juncker sagte Prüfung zu – Medien unterstützen Petition für weltweite Ausbreitung. Wenn Sie mehr über diese Idee erfahren möchten, klicken Sie hier: http://goodimpact.org/magazin/petition-f%C3%BCr-globalen-mindestlohn-von-1-dollar-pro-stunde-gestartet

Die ganz andere Botschaft der Wirtschafts-Kronzeugen – Ernst Ulrich von Weizsäcker räumte mit fundamentalen Fehlinterpretationen der drei Ökonomie-Klassiker Darwin, Smith und Pareto auf.

Dach + Solar = Ökorevolution – Entrepreneurship-Pionier Günter Faltin meinte: Gemeinsam können wir noch besser als Elon Musk – Initiative für „Citizen Entrepreneurship“. Mehr Informationen über die Bewegung zu kreativem Unternehmertum finden Sie unter: https://www.entrepreneurship.de/

Grundsatzerklärung für „Future for all“ – Franz Alt und Peter Spiegel legten Diskussionsfassung für kollaborative Entwicklung einer neuen sozialinklusiven Leitidee vor: www.futureforall.net

Erster WeQ Space eröffnet – Wie funktioniert kollaboratives Denken und Arbeiten? Mitten im „Haus der Zivilgesellschaft“ Allianz Forum Berlin startete ein „Showroom at work“

So kann und soll es weitergehen mit guten Nachrichten rund um bessere und reale Alternativen für das Ziel, allen eine Teilhabe an einem guten Leben zu ermöglichen. Und so geht es weiter, denn allein von den Ergebnissen beim Vision Summit gibt es noch sehr viel mehr zu berichten. Auch die Videos der Impulse und die Workshopergebnisse stehen in Kürze zur Verfügung. Ein Netz weiterer guter, starker und umsetzungsfähiger Alternativen und ein schnell wachsendes Netz umsetzungsorientierter Mitgestalter derselben ist nun gestartet. Mehr folgt kontinuierlich via www.futureforall.net und über die dort genannten Medien, Plattformen, Kampagnen und sonstigen Aktivitäten.

Wir freuen uns, dass wir mit unserer Unterstützung der Veranstaltung einen kleinen Beitrag „zu mehr Zukunft für alle“ leisten konnten und halten Sie gern weiter auf dem Laufenden.

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Jan 09

Exklusiver Börsenausblick Januar 2017: Zinneckers Gedanken

  

Abgelaufenes Börsenjahr zum Schluss doch noch positiver verlaufen

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Rückblick

Das abgelaufene Börsenjahr ist zum Schluss doch noch positiver verlaufen, als es über das Jahr hinweg den Anschein hatte. Das hing im Wesentlichen damit zusammen, das während der zeitlich versetzten Kapriolen an den Währungs-, Zins- und Aktienmärkten zeitweise hohe Buchverluste eingetreten waren, die die Kapitalanleger im Jahresverlauf zu erhöhter Vorsicht gemahnt haben und dadurch auch zahlreiche Investmentchancen ausgelassen haben.

Wichtige Einflussfaktoren für die Kapitalmärkte in 2016 waren weiterhin die Schulden getriebene Geldversorgung über das Quantitative Easing, die unsichere globale Wirtschaftsentwicklung und die überraschenden Wahlausgänge gegen das Establishment in England und den USA und die Sorge des Übergreifens dieses neuen Trends auf andere europäische Demokratien. Ein Paukenschlag stellte die Wahl Donald Trumps zum neuen Präsidenten der USA und die Aussichten eines globalen wirtschaftlichen Paradigmenwechsels für die Kapitalmärkte dar.

Zu Jahresbeginn und nach der ersten US-Zinserhöhung im Dezember 2015 standen allerdings an den internationalen Kapitalmärkten die Gefahr des Abgleitens der Weltvolkswirtschaft in die Rezession und der Zusammenbruch einzelner Rohstoffländer und ihrer Finanzsysteme im Vordergrund. Die bedingungslose Versorgung der Weltwirtschaft mit billigem Zentralbankgeld seitens Europas, Japans und der USA waren die Folge. Der Kulminationspunkt lag im Februar. Die gefährdeten Währungs- und Kapitalmärkte, an der Spitze Brasilien und Russland, konnten sich danach vor dem Hintergrund weiter sinkender Zinsen, die zeitweilig in Japan und Europa ins Negative abgeglitten waren, wieder erholen.

Eine neuerliche wenn auch nur zeitlich begrenzte Krise, entstand durch die Entscheidung des EU-Austritts Englands, in deren Verlauf die englische Währung bis zum Jahresende über 15% an Wert verloren hat. Die Entscheidung des amerikanischen Volkes, für den Außenseiter Donald Trump als neuen Präsidenten zu stimmen, und das Italienreferendum spielten für die Kapitalmärkte dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Als der Schock vor allem in Deutschland und der EU verflogen war, haben die Kapitalanleger begonnen, sich mit den Aussichten und den Konsequenzen der Wirtschaftsagenda des neuen Präsidenten und der Tatsache steigender Zinsen nach der zweiten US-Zinsentscheidung zu beschäftigen. Die Aussicht auf eine sich in 2017 wieder belebende Weltvolkswirtschaft in Verbindung mit der Erwartung neuer amerikanischen Fiskal – und Wirtschaftsprogramme hat dann seit November die Jahresendrally an den westlichen Aktienmärkten ausgelöst.

Ausblick

Die Industrieländer stehen zu Jahresbeginn und über das ganze Jahr hinweg politisch und wirtschaftlich vor unterschiedlichen Ausgangslagen und Herausforderungen, sodass die jeweiligen Finanzmärkte und deren Währungen über das Jahr vermutlich noch heterogener als schon in 2016 verlaufen werden. Das gilt auch für China und die neuen Industrieländer mit ihren divergierenden Wachstumsaussichten für 2017.

In den westlichen Industrieländern sollte sich die Konsum getriebene positive Wirtschaftslage der letzten Monate bis weit in das Frühjahr hinein fortsetzen. Das sollte die Erwartungen wieder steigender Unternehmensgewinne für 2017 beflügeln und ihren positiven Niederschlag an den Aktienbörsen finden. Allerdings wird dieses positive Umfeld mehr und mehr durch höhere Löhne und wieder steigende Energiepreise eingetrübt werden. Das gilt vor allem für Deutschland und Frankreich, wie es die Dezemberzahlen bereits belegen. Der Inflationsdruck sollte in den kommenden Monaten auch wegen des wegfallenden positiven Basiseffektes des letzten Jahres tendenziell zunehmen. Das gilt auch für Nordamerika, sodass der Druck auf weiter steigende Rentenrenditen zeitweise zunehmen sollte. Dies ist das typische und auch schwierige Umfeld eines späten Konjunkturzyklus, auf das die westlichen Notenbanken mit ihrer zukünftigen Geld- und Zinspolitik treffen. Es wird für sie keine leichte Aufgabe sein, über das ganze Jahr hinweg kluge und ausgewogene Entscheidungen vor dem Hintergrund der seit Jahrzehnten bestehenden ordnungs- und fiskalpolitischen Fehlentwicklungen in den westlichen Volkswirtschaften treffen zu müssen.

Dieser Herausforderung wird sich die führende Wirtschaftsmacht USA nach den Wahlen als erste stellen müssen, die mit Präsident Trump eventuell vor einem kompletten und weitreichenden Neuanfang stehen. Da bisher keine verlässlichen Aussagen gemacht werden können, welches die ersten Maßnahmen aus dem 100-Tageplan nach dessen Amtseinführung sein werden, bleibt vieles Spekulation. Allerdings könnten die angedachte Steuerreform zur Entlastung des Mittelstands, die Sicherung der Grenzen und erste Infrastrukturmaßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums wichtige Eckpunkte seiner neuen Politik darstellen. Die Währungs- und Finanzmärkte werden in ihren Einschätzungen darauf eine Antwort geben.

Sollte sich in den nächsten Monaten die seit den Präsidenten Clinton, Bush jr. und Obama bestehende US amerikanische Innen- und Außenpolitik in ihren Grundsätzen ändern, dann werden die europäischen Staaten, Japan und China in ihrer zukünftigen Ausrichtung ebenfalls gesellschafts- und wirtschaftspolitisch davon tangiert werden. Die Auswirkungen wären für einige EU Staaten und England umso gravierender, als die Politik durch kommende Wählerentscheidungen in ihren Ländern zusätzlich unter Druck gesetzt werden könnte. Zudem stehen weiterhin Fragen wie die Folgen des BREXIT und die fortschreitende Digitalisierung, die weiterhin ausstehende Sanierung des EU Bankensystems und die Sicherung des EURO Währungssystems, um nur einige zu nennen, ungelöst im Raum. Aus diesen Gründen muss das Jahr 2017 als ein kritisches Jahr des politischen und wirtschaftlichen Übergangs angesehen werden. Deshalb werden wohl erst ab 2018 bewertbare Antworten zur längerfristigen Einschätzung der Kapitalmärkte zu erwarten sein.

Kapitalmarktaussichten

In diesem kurz- und längerfristig komplexen Umfeld ist es für die Anleger nicht leicht, heute eine stringente aktive Anlagepolitik zu formulieren. Der global erwarteten wirtschaftlichen Belebung mit steigenden Unternehmensgewinnen stehen steigende Kosten, Währungsveränderungen aus Euro- und Dollar-Sicht und eine zyklische Wiederbelebung der Inflationsraten mit steigenden Zinsen entgegen. Während die amerikanische Notenbank die Normalisierung der Zins- und Geldpolitik weiter vorantreiben wird, will die EZB weiterhin bis zum Jahresende an ihrem geldpolitischen Expansionskurs festhalten. Wie das bei steigenden Inflationsraten auch in der EU funktionieren soll, ist allerdings fraglich. Das sollte aber den Dollar zunächst weiter befestigen, zumal dann, wenn die multinationalen Konzerne ihre Auslandsguthaben über eine Steuerreform steuerneutral repatriieren könnten. Die europäischen Exportunternehmen würden zunächst davon profitieren, während die Gewinne der internationalen US Unterhemen währungsbedingt beeinträchtigt würden. Aus Sicht eines Euro-Anlegers sollte dann eine auf Dollar ausgerichtete Assetallokation mit einem Übergewicht von europäischen zu Lasten amerikanischer Unternehmen erfolgreich sein, zumal da die europäischen gegenüber den US amerikanischen Aktienbörsen niedriger bewertet sind und Rentenanlagen der westlichen Industrieländer zunehmend unattraktiver werden.

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Nov 09

Trump wird überraschen!

  

Kommentar unseres Beiratsexperten Christoph Lampert

donald_trumpdreamstime_s_70328509Donald Trump hat die Wahl gewonnwn. Wie beim Brexit sind die Prognosen nicht eingetroffen. Sinkende Realeinkommen, eine große Unzufriedenheit mit der politischen Klasse, große Uneinigkeit über die Einwanderung und ein extrem polarisierender Wahlkampf hat auch den letzten Amerikaner dazu bewogen zu wählen: „to make Amerika great again“ that is the winning Slogan. Trump wird wie im Geschäftsleben nun die Dinge angehen, die nötig sind und uns alle überraschen.

Zuerst wird in die Infrastruktur investiert, jobs for USA and Americans, fairer Welthandel, fight the price dumping, Reduzierung der amerikanischen Truppen außerhalb der USA und stärkere Beteiligung der Bündnispartner im Falle einer gewünschten militärischen Präsenz. Trump means business und er wird sich so verhalten. Für die Börsen sind das gute Nachrichten, weil nun wirklich investiert wird.

Nach Jahren des finanziellen Stimulus werden jetzt die fiskalischen Maßnahmen folgen. Es ist zu erwarten, dass die Zinsen steigen aber die Wirtschaft wird vor diesem Hintergrund stark wachsen und zyklische Unternehmen insbesondere in USA werden stark profitieren. Mit China und anderen Emerging Markets wird es eine etwas härtere Gangart geben, aber man wird sich einigen. Trump ist ein Geschäftsmann, kein Politiker und das sollte erst einmal positive Auswirkungen haben. Wir sind daher durchaus optimistisch, dass die Aktienmärkte in 6 Monaten höher sind als heute.

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